Neue AMK-Kommunikation: interne Orientierung und externe Sichtbarkeit stärken
Neue AMK-Kommunikation: interne Orientierung und externe Sichtbarkeit stärken
Im Nachgang zur letzten Sitzung der AMK-Arbeitsgruppe Marketing & Öffentlichkeitsarbeit wurde beschlossen, ein neues Projektteam zur Weiterentwicklung der AMK-Kommunikation zu gründen. Das Projektteam hat sich inzwischen in zwei Online-Terminen getroffen und die Grundstruktur einer künftigen Kommunikationsstrategie erarbeitet.
Im Mittelpunkt steht die klare Unterscheidung zwischen interner Kommunikation innerhalb der AMK, der Mitgliedsunternehmen und der Küchenbranche einerseits sowie externer Kommunikation gegenüber Medien, Öffentlichkeit, Politik und Endverbraucherinnen und Endverbrauchern andererseits. Beide Kommunikationsrichtungen erfüllen unterschiedliche Aufgaben, sollen künftig aber stärker miteinander verzahnt werden.
Interne Kommunikation: Informationen bündeln, Orientierung schaffen, Mitglieder einbinden
Die interne Kommunikation soll künftig strukturierter, regelmäßiger und zielgerichteter erfolgen. Ziel ist es, die vielfältigen Aktivitäten, Leistungen und Informationsangebote der AMK für die Mitgliedsunternehmen sichtbarer und leichter nutzbar zu machen. Die AMK verfügt bereits über zahlreiche Inhalte, Marktdaten, Veranstaltungen, Arbeitsgruppenergebnisse, Merkblätter, Ratgeber und Brancheninformationen. Diese sollen künftig nicht nur bereitgestellt, sondern besser eingeordnet, gebündelt und aktiv kommuniziert werden.
Als Leitbild wurde im Projektteam die Idee einer AMK-„Informationswolke“ beziehungsweise einer Informationsökonomie entwickelt. Gemeint ist ein Zusammenspiel verschiedener Kommunikationskanäle, über die Mitglieder je nach Anlass, Relevanz und Zielgruppe mit den passenden Informationen erreicht werden. Dazu gehören E-Mails zu Veranstaltungen, Marktdaten und allgemeinen Informationen ebenso wie ein neuer regelmäßiger Newsletter, der zentrale Entwicklungen, Termine, Projekte und Ergebnisse kompakt zusammenfasst.
Darüber hinaus soll die AMK-Seminarreihe als Bestandteil der internen Kommunikation weiter sichtbar gemacht werden. Sie bietet die Möglichkeit, Wissen innerhalb der Branche zu vermitteln, aktuelle Themen aufzugreifen und den Austausch zwischen Mitgliedsunternehmen zu fördern. Ergänzend wird die Einrichtung eines WhatsApp-Kanals geprüft, um kurzfristige Hinweise, Erinnerungen und relevante Informationen niedrigschwellig und schnell bereitstellen zu können.
Auch die digitalen Kanäle der AMK sollen weiterentwickelt werden. Die AMK-Website soll perspektivisch überarbeitet und stärker als zentrale Anlaufstelle für Mitglieder, Medien und Interessierte genutzt werden. LinkedIn soll künftig ebenfalls aktiver eingesetzt werden, um Themen aus der AMK-Arbeit sichtbarer zu machen, Veranstaltungen zu begleiten und die Rolle der AMK als Branchenplattform zu stärken.
Die interne Kommunikation verfolgt damit vor allem drei Ziele: Erstens soll sie den Mitgliedsunternehmen eine bessere Orientierung geben. Zweitens soll sie die Arbeit der AMK transparenter machen. Drittens soll sie die Mitglieder stärker aktivieren, damit Ergebnisse aus Arbeitsgruppen, Projektteams und Initiativen auch in den Unternehmen ankommen und dort genutzt werden können.
Externe Kommunikation: Die AMK als Stimme der Branche positionieren
Neben der internen Kommunikation wurde im Projektteam auch die externe Kommunikation als zentraler Baustein der neuen Kommunikationsstrategie definiert. Die AMK soll ihre Rolle als neutrale, übergreifende Stimme der Küchenbranche weiter ausbauen. Dabei geht es nicht um Werbung für einzelne Produkte, Marken oder Hersteller, sondern um die Positionierung der Branche insgesamt.
Im Mittelpunkt stehen die Pressearbeit, die Ansprache von Fach- und Publikumsmedien, die Kommunikation über digitale Kanäle sowie neue mediale Formate rund um das Thema Küche. Ziel ist es, die Bedeutung der Küche als zentralen Lebensraum stärker in die öffentliche Wahrnehmung zu bringen und relevante Themen der Branche verständlich, glaubwürdig und aufmerksamkeitsstark zu vermitteln.
Ein wichtiger Bestandteil dieser Überlegungen ist die Weiterentwicklung des seit über 25 Jahren etablierten „Tag der Küche“. Er bleibt ein wichtiges und erfolgreiches Format der AMK-Aktivitäten. Künftig soll der Schwerpunkt jedoch noch stärker auf einer möglichst hohen medialen Reichweite liegen, um die Bedeutung der Küche und der gesamten Branche einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.
Darüber hinaus arbeitet das Projektteam an einer neuen Brancheninitiative, die weit über einen einzelnen Aktionstag hinausgehen soll. Ziel ist es, die Kommunikationskraft der gesamten Branche zu bündeln. Im Idealfall wird eine gemeinsame Kampagne nicht nur von der AMK, sondern auch von möglichst vielen der über 170 AMK-Mitgliedsunternehmen getragen und über deren eigene Kommunikationskanäle verbreitet. So entsteht eine gemeinsame Stimme der Küchenbranche mit deutlich größerer Reichweite und Sichtbarkeit.
Unter dem Arbeitstitel „Zeig uns Deine Küche“ wird derzeit ein mögliches Konzept entwickelt. Die Grundidee besteht darin, Verbraucherinnen und Verbraucher aktiv einzubinden und sie einzuladen, ihre Küchen und ihre persönlichen Küchengeschichten zu teilen – beispielsweise außergewöhnliche Lösungen, besonders gelungene Planungen oder auch Küchen, die nach vielen Jahren eine Modernisierung benötigen. Die eingereichten Inhalte könnten die Grundlage für eine umfangreiche Bildergalerie, eigene redaktionelle Beiträge sowie Inhalte für Pressearbeit und Social Media bilden und gleichzeitig wertvolle Einblicke in die heutige Küchennutzung liefern.
Parallel werden unterschiedliche Umsetzungsmöglichkeiten geprüft. Denkbar sind unter anderem Gewinnspiele, attraktive Preise oder Kooperationen mit Medienpartnern bis hin zu Reportagen oder TV-Formaten rund um die Frage, wie Menschen heute in und mit ihrer Küche leben. Hintergrund ist unter anderem, dass sich in Deutschland noch immer mehr als 16 Millionen Küchen befinden, die älter als 20 Jahre sind. Hier liegt ein enormes Potenzial, Aufmerksamkeit für die Modernisierung von Küchen zu schaffen und gleichzeitig gesellschaftliche Entwicklungen rund um Wohnen, Kochen und Zusammenleben aufzugreifen.
Aktuell werden die verschiedenen Ideen und Konzepte weiter verdichtet sowie erste Angebote für die Umsetzung eingeholt. In der nächsten Sitzung des Projektteams sollen die Zielgruppen, geeignete Kommunikationskanäle, mögliche Anreize zur Teilnahme sowie die wesentlichen Bausteine der Kampagne festgelegt werden, um anschließend gemeinsam mit den AMK-Mitgliedsunternehmen in die konkrete Umsetzung zu gehen.
Schon heute freuen wir uns über die Unterstützung unserer Mitgliedsunternehmen. Eine Initiative dieser Größenordnung kann ihr volles Potenzial nur dann entfalten, wenn sie von der Branche gemeinsam getragen wird – durch aktive Mitwirkung, die Nutzung der eigenen Kommunikationskanäle und, wo möglich, auch durch eine finanzielle Unterstützung der Kampagne. Gemeinsam können wir eine Brancheninitiative schaffen, die weit über die Reichweite einzelner Unternehmen hinaus Wirkung entfaltet und die Küchenbranche als Ganzes stärkt.
Vor der weiteren Ausarbeitung plant die AMK eine Verbraucherumfrage. Diese soll ermitteln, wie Küchen heute genutzt werden, welche Bedürfnisse Endverbraucherinnen und Endverbraucher haben, welche Probleme im Küchenalltag bestehen und welche Rolle die Küche im Zuhause einnimmt. Die Ergebnisse sollen eine fundierte Grundlage für Pressearbeit, Branchenkommunikation und mögliche Kampagnen bilden. Zugleich können sie der AMK helfen, Themen zu identifizieren, die für Medien, Fachhandel und Industrie gleichermaßen relevant sind.
Die externe Kommunikation soll damit stärker faktenbasiert, verbrauchernah und emotional anschlussfähig werden. Die AMK kann auf diese Weise Medienanlässe schaffen, gesellschaftliche Entwicklungen rund um Wohnen und Küche aufgreifen und der Branche eine gemeinsame Stimme geben.
Verzahnung beider Kommunikationsrichtungen
Interne und externe Kommunikation sollen künftig nicht getrennt nebeneinanderstehen, sondern sich gegenseitig verstärken. Themen, die intern in Arbeitsgruppen, Projektteams oder Studien entstehen, können extern kommunikativ genutzt werden. Umgekehrt können Erkenntnisse aus Verbraucherumfragen, Medienresonanz oder Brancheninitiativen wieder in die interne AMK-Arbeit zurückfließen.
Damit entsteht ein Kommunikationskreislauf: Die AMK sammelt Wissen aus der Branche, bereitet es verständlich auf, stellt es den Mitgliedern zur Verfügung und nutzt ausgewählte Themen zugleich für eine stärkere öffentliche Sichtbarkeit der Küchenbranche. So wird die AMK sowohl nach innen als Informations- und Orientierungsplattform als auch nach außen als glaubwürdige Stimme der Branche weiter profiliert.
Wenn Sie Interesse haben, die zukünftige Kommunikation der AMK aktiv mitzugestalten, freuen wir uns über Ihre Mitarbeit im Projektteam.
Wenn Interesse besteht können Sie gerne im Projektteam mitarbeiten, melden Sie sich gerne bei Richarda Burré.
richarda.burre@amk.de
Tel. +49 621 8506116
mobil +49 173 9914663
Foto: letzte AG-Sitzung am 9. Juni 2026 in Mannheim
Nächste Arbeitsgruppensitzung:
Titus, Koper, Slowenien

