AMK-News 2/2026 Technik / Normung Thema Nachhaltigkeitspreis

Kooperation mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Nachhaltigkeit wird dort besonders greifbar, wo sie konkrete Wirkung entfaltet. Deshalb unterstützt die AMK als Verbandspartner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Unternehmen, die den Wandel aktiv gestalten und Verantwortung übernehmen.
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis zeichnet seit 2008 Unternehmen aus, die mit innovativen Lösungen und messbaren Ergebnissen zur nachhaltigen Transformation beitragen. Unternehmen jeder Größe mit Hauptsitz oder wesentlicher Geschäftstätigkeit in Deutschland können sich noch bis zum 14. September 2026 bewerben.

Bewertet werden Leistungen in den Transformationsfeldern Klima, Ressourcen, Natur, Arbeit und Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen nicht nur ambitionierte Ziele, sondern vor allem messbare Fortschritte, innovative Ansätze und deren tatsächliche Wirkung. Berücksichtigt werden außerdem die Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette sowie die Übertragbarkeit und Reichweite der entwickelten Lösungen.
Eine Bewerbung bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Nachhaltigkeitsleistungen sichtbar zu machen und einer unabhängigen Fachjury vorzustellen. Für AMK-Mitgliedsunternehmen entfällt im Rahmen der Verbandspartnerschaft zudem die reguläre Teilnahmegebühr.

DPP-Austausch: Umweltdaten als Grundlage für die Zukunft
Erfolge sichtbar zu machen ist das eine. Sie nachvollziehbar zu belegen, wird künftig ebenso wichtig sein. Vor diesem Hintergrund widmet sich der nächste Termin der AMK-Projektgruppe „Austausch zum DPP“ am 16. September 2026 der Frage, wie Unternehmen Umweltwirkungen erfassen und relevante Daten für die Anforderungen der EU-Ökodesignverordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) vorbereiten können.
Den fachlichen Impuls gibt Dr.-Ing. Marc-Andree Wolf, Geschäftsführer der maki Consulting GmbH. Er erläutert praxisnah, wie Unternehmen mithilfe einer Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment, LCA) die Umweltwirkungen eines Produkts erfassen und bewerten können. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen wie diese: Welche Umweltinformationen könnten künftig relevant werden? Welche typischen Herausforderungen ergeben sich für Unternehmen? Und worauf kommt es mit Blick auf die ESPR und den Digitalen Produktpass an?
Dr. Wolf verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Bereich Life Cycle Assessment und über umfassende Expertise im Product Environmental Footprint. Seit 2023 befasst er sich zudem intensiv mit dem Digitalen Produktpass. Im Rahmen von Projekten für die Europäische Kommission arbeitet er an methodischen Fragen zur Ausgestaltung künftiger DPP-Datenanforderungen. So verbindet er langjährige Erfahrung in der Umweltbewertung mit aktuellen Einblicken in die methodische Ausgestaltung künftiger DPP-Anforderungen.

Die beiden Themen ergänzen sich: Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis macht bereits erzielte Fortschritte sichtbar. Der DPP-Austausch hilft Unternehmen, die Datengrundlage für kommende Anforderungen aufzubauen.

Bei Fragen zum Thema wenden Sie sich bitte an Dr. Markus Hauptmann

markus.hauptmann@amk.de

+49 173 30 17 448